Grüner und schwarzer Tee stammen von derselben Pflanze
Der Unterschied entsteht nach der Ernte. Entscheidend ist die Verarbeitung des Blatts; die Farbe allein verrät wenig über die Stärke der Tasse.
Blätter, Herkunft und die Aromen, die einen Tee vom anderen unterscheiden.
Der Unterschied entsteht nach der Ernte. Entscheidend ist die Verarbeitung des Blatts; die Farbe allein verrät wenig über die Stärke der Tasse.
Silbrige Knospen zeigen nur eine Seite von Weißtee. Blattreichere Sorten ergeben oft kräftigere Aufgüsse.
Zart blumiger und tief gerösteter Tee können beide Oolong sein. Der Oxidationsgrad erklärt nicht alles.
Gelbtee wird durch seine Verarbeitung bestimmt, nicht allein durch eine gelbe Aufgussfarbe.
Oxidation verändert Farbe und Aroma von Tee. Sie ist von Röstung und mikrobieller Fermentation zu unterscheiden.
Sencha kann zugleich frisch, herzhaft und süßlich wirken. Grasig beschreibt nur einen möglichen Eindruck.
Beschattung prägt Gyokuros besonderen Charakter. Seine konzentrierte herzhafte Seite überrascht manche Teetrinker.
Das Pulver bleibt in der Schale. Dieser Unterschied erklärt viel von Matchas Textur und Aussehen.
Größere Blätter können einen angenehmen Alltagstee ergeben. Bancha ist ein weiter Begriff, kein Urteil über schlechte Qualität.
Hojichas braunes Blatt und sein Röstduft entstehen durch Rösten. Trotzdem gehört er zur Grünteefamilie.
Der geröstete Reis ist keine Dekoration. Er prägt Genmaichas Duft und die Balance in der Tasse.
Stängel können den Tee ausmachen statt eine unerwünschte Zugabe zu sein. Kukicha zeigt das besonders deutlich.
Kabusecha kann Senchas Frische mit runderen herzhaften Noten verbinden. Angaben zur Beschattung brauchen Zusammenhang.
Trübgrüner Aufguss und feine Blattteilchen können zum beabsichtigten Stil tief gedämpften Senchas gehören.
Shincha verweist auf eine frisch angebotene Ernte. Er ist keine eigene Pflanze und schmeckt nicht immer gleich.
Vor dem Matchapulver steht ein leichtes flockiges Blatt namens Tencha. Seine Form zeigt eine andere Verarbeitung als Sencha.
Longjings flaches Blatt fällt auf. Interessant ist vor allem die Verbindung zwischen Form, Duft und Aufguss.
Gunpowder verdankt seinen Namen der gerollten Form. Die kompakten Kügelchen verändern Dosierung und Entfaltung.
Chun Mee trägt einen Namen nach seiner gebogenen Blattform. Auch der frische Grünteecharakter verdient Aufmerksamkeit.
Kleine Locken und feiner Flaum prägen Biluochuns Aussehen. Herkunft und Blattmaterial erklären Unterschiede zwischen Packungen.
Bekannter Jasmintee verbindet meist eine Teebasis mit Blütenduft. Er ist nicht einfach ein Aufguss getrockneter Jasminblüten.
Jasminperlen verbinden Beduftung mit gerollten Blättern. Das Entfalten ist interessant, aber allein kein Qualitätstest.
Silver Needle stellt Knospen in den Mittelpunkt. Sein feines Aussehen bedeutet nicht, dass er schwach schmecken muss.
Bai Mu Dan verbindet Knospen und Blätter. Das gemischte Aussehen gehört zu seinem Charakter.
Shou Meis breite rustikale Blätter können einen reizvollen Weißtee ergeben. Optische Sortierung ersetzt keine persönliche Vorliebe.
Tieguanyin kann frisch-blumig oder tiefer geröstet schmecken. Der Stil ist wichtiger als der Name allein.
Felsentee umfasst eine Familie von Wuyi-Oolongs. Röstung gehört dazu; ein wörtlicher Steingeschmack ist nicht gemeint.
Dancong-Namen verweisen oft auf Duft. Honig, Orchidee und ähnliche Wörter beschreiben Teecharakter statt Zusätze.
Dong Ding ist eng mit taiwanischem Oolong und Röstung verbunden. Nach dem Röstgrad zu fragen lohnt sich dennoch.
Baozhong zeigt die leichte Seite des Oolongs: locker gedrehte Blätter und ein Duft, der an Grüntee erinnern kann.
Oriental Beautys gemischte Blattfarben gehören zu einem besonderen taiwanischen Oolong. Honigduft bedeutet keinen Honigzusatz.
Jin Xuan kann von sich aus cremig wirken. Bei Milk Oolong lohnt sich trotzdem der Blick auf die Zutaten.
Malz ist ein hilfreicher Hinweis auf Assam, aber keine Vorschrift für jeden Tee dieser großen Region.
Eine helle Tasse und grünliche Blätter schließen einen First Flush Darjeeling nicht als Schwarztee aus.
Muskatell beschreibt einen traubenartigen Eindruck, keinen zugesetzten Wein und kein Versprechen jeder Sommerernte.
Sri Lankas Schwarztees reichen von fein und duftig bis dunkel und kräftig. Ceylon bezeichnet keine feste Mischung.
Nilgiri liegt in Südindien und bietet oft eine duftige, klare Alternative zu einem schweren Schwarzteeprofil.
Keemuns feines dunkles Blatt kann eine leise duftige Tasse ergeben, statt die optisch erwartete Wucht.
Goldene Knospen machen Dian Hong auffällig. Ihre Farbe ist aber erst der Anfang einer Beschreibung.
Lapsang Souchong gibt es geräuchert und ungeräuchert. Die Rauchintensität braucht daher eine eigene Beschreibung.
Bergamotte gibt Earl Grey seinen erkennbaren Zitrusduft. Der Tee darunter prägt die Tasse trotzdem mit.
Frühstücksmischungen verbinden Schwarztees zu einer verlässlichen Tasse. Der Name schreibt kein einziges Rezept vor.
Tee bildet das Rückgrat von Masala Chai. Die Gewürze bringen mehrere eigene Duftschichten hinzu.
Junger Sheng kann hell und kraftvoll sein. Der dunkle Charakter von Shou ist dafür kein passender Maßstab.
Shous dunkle Farbe hat eine eigene Verarbeitungsgeschichte. Erdig kann angenehm sein, erklärt aber nicht jeden Fehlgeruch.
Fladen, Ziegel und Nester beschreiben die Form eines Tees. Seine Verarbeitungskategorie verraten sie allein nicht.
Toastige Wärme und Rauch überschneiden sich im Alltagssprachgebrauch, beschreiben beim Tee aber verschiedene Einflüsse.