Eine praktische Teeauswahl fürs Büro
Eine kleine Büroauswahl sollte zur Teeküche, zum Platz und zu den tatsächlichen Vorlieben passen.

Von der vorhandenen Teeküche ausgehen
Ein Teeregal im Büro muss keinen Fachladen nachbilden. Es sollte mit Wasserkocher, Bechern, Spülmöglichkeit und Pausenzeiten funktionieren. Schau vor dem Einkauf, welche Sorten tatsächlich leer werden. Ein verlässlicher purer Tee und eine klar bezeichnete Alternative helfen oft mehr als zwölf halboffene Mischungen. Nutzen Kollegen unterschiedliche Formen, sollte das sichtbar bleiben. Loser Tee setzt schließlich voraus, dass geeignete Filter vorhanden sind und auch gereinigt werden können.
Gemeinsamer Vorrat braucht verständliche Namen. Behalte die Originalpackungen oder vollständige Produktangaben am Behälter. Ein Zettel mit Abendtee sagt wenig über Zutaten oder Koffein. Beschreibe eine Mischung nicht pauschal als für alle geeignet. Jeder sollte anhand der Angaben selbst entscheiden können, besonders bei Allergien oder anderen Einschränkungen. Auch Zusätze wie Milch benötigen ihre eigene passende Lagerung. Die Teedose allein bildet nicht das gesamte gemeinsame Getränkesystem.
Einen trockenen Platz einrichten
Direkt über dem Wasserkocher ist es bequem, aber wiederholter Dampf kann dort problematisch sein. Suche einen trockenen Schrank oder eine Schublade abseits von Wärme und intensiven Essensgerüchen. Verschließe Packungen nach Gebrauch und verwende für lose Blätter einen sauberen, trockenen Löffel. Ein gerade zum Umrühren benutzter Teelöffel gehört nicht in den Vorrat. Stark duftende Sorten sollten getrennt bleiben, damit der Frühstückstee keine Minznote übernimmt.
Kaufe überschaubare Mengen. Ein sichtbares Öffnungsdatum hilft, ältere geeignete Vorräte aufzubrauchen, bevor eine zweite Packung derselben Sorte geöffnet wird. Bleibt eine Mischung unberührt, frage nach, statt sie automatisch nachzubestellen. Die Auswahl soll den tatsächlichen Gebrauch abbilden, nicht die Vorstellung eines Katalogs von einem vollständigen Teesortiment. Zwei oder drei Favoriten erleichtern auch der zuständigen Person den nächsten Einkauf.
Den gemeinsamen Ablauf einfach halten
Klärt, wohin gebrauchte Beutel und Blätter kommen und wo ein Filter abtropfen darf. Solche Details entscheiden über die Alltagstauglichkeit. Private Spezialitäten sollten vom Gemeinschaftsvorrat unterscheidbar sein. Kontrolliert gelegentlich beschädigte Packungen, feuchte Inhalte und vergessene Zusätze. Eine kleine gepflegte Auswahl ist hilfreicher als ein beeindruckendes Regal, um das sich niemand kümmern möchte.