Erst die Zutaten lesen, dann die Aromabeschreibung
Ein Name wie Pfirsichgarten beschreibt eine Stimmung. Die Zutatenliste erklärt den Inhalt.

Auf der Rückseite anfangen
Ein großes Fruchtbild verrät weder den Fruchtanteil noch die Grundlage eines Tees. Hinter ähnlichen Namen können Schwarztee, Grüntee oder ein Aufguss ganz ohne Teeblätter stecken. Drehe die Packung deshalb zuerst um. Suche die Basis und gehe dann die weiteren Zutaten durch. Apfelstücke, Hagebutte, Hibiskus, Gewürze, süßende Zutaten und Aromen ergeben unterschiedliche Getränke, auch wenn vorne immer dieselbe Frucht abgebildet ist.
Trenne die Zutatenliste von der Geschmacksbeschreibung. Ein purer Tee kann an Honig oder Kakao erinnern, ohne beides zu enthalten. Sind dagegen Kakaoschalen oder Honiggranulat zugesetzt, handelt es sich um tatsächliche Bestandteile. Diese Unterscheidung hilft, wenn du einen nicht aromatisierten Tee suchst, eine bestimmte Zutat nicht magst oder für jemanden einkaufst. Ein fantasievoller Produktname beantwortet solche Fragen nicht zuverlässig und ersetzt auch keine genaue Beschreibung.
Die entscheidenden Angaben finden
Wenn eine bestimmte Zutat vermieden werden muss, lies die vollständigen Allergenhinweise und gegebenenfalls ergänzende Angaben. Verlasse dich nicht auf Bilder. Beim Verschenken sollte die Originalverpackung erhalten bleiben. Eine hübsche Dose ohne Etikett nimmt dem Empfänger möglicherweise wichtige Informationen. Ist etwas unklar, frage nach genau diesem Produkt. Eine allgemeine Aussage über die Marke reicht dafür nicht unbedingt aus, besonders wenn verschiedene Mischungen unter ähnlichen Namen angeboten werden.
Für geschmackliche Vorlieben sind vor allem prägende Zutaten interessant. Hibiskus kann einen Fruchtaufguss deutlich säuerlich machen. Süßholz bringt eine anhaltende Süße mit, ohne dass gewöhnlicher Zucker die Hauptrolle spielt. Minze kann einen feinen Grundtee überdecken. Das macht die Zutaten nicht schlecht; es erklärt lediglich, weshalb die Tasse anders schmecken kann als erwartet. Bei Unsicherheit ist eine kleine Probiermenge sinnvoller als eine große Vorratspackung.
Eine hilfreiche Vergleichsbasis behalten
Fotografiere das Etikett einer Mischung, die dir gefällt. Verschwindet sie später aus dem Sortiment, helfen Grundlage und wichtigste Zusätze bei der Suche nach Ersatz. Vergleiche diese Angaben vor den schönen Namen. Gleiche Listen garantieren allerdings weder gleiche Mengenverhältnisse noch denselben Geschmack. Sie geben nur eine Richtung vor. Lies die Angaben auch beim Nachkauf noch einmal, denn Rezepturen und Sortimente können sich ändern.